12:07 Uhr:
Sind aus Curitiba zurück. Am Samstag Nachmittags losgefahren und am frühen Abend im Hotel eingecheckt in dem Wolfgang, Annika und Lukas bereits warteten. Während der Fahrt hat Zozo geschlafen oder sich selbst unterhalten. Ein richtiges Reisekind! Das Hotelzimmer war sehr groß und Zozo fing sofort an auf dem Bett rumzuhüpfen. Da er so lange während der Fahrt geschlafen hatte, schlief er erst um 21:30 Uhr ruhig ein. Wir haben dann den elektronischen Babysitter mit ins Restaurant genommen und haben lecker gegessen.
Am nächsten Morgen dann die Enttäuschung: Wir werden von Donnergrollen geweckt und es klingt als würden draußen die Autos durch Pfützen fahren. Ja, es ist wohl der mieseste Tag des Jahres. Das Bild oben wurde vom Dach des Hotels gemacht; und zwar Mittags! Es wurde zeitweise so dunkel, dass die Straßenlaternen und andere Beleuchtungen angingen. Wir haben uns aber nicht beirren lassen und sind Richtung Vila Velha gefahren. Liegt schließlich 80km entfernt. Für Mari und mich ist es ja bereits der zweite Versuch den Park zu besichtigen. Das erste mal war der Park wegen renovierungsarbeiten geschlossen. Und was soll ich sagen, auch diesmal haben wir ihn nicht gesehen.
"Ah, die wollten sich keine nassen Füsse holen. Denken die die sind aus Zucker?"
Nein, wir währen sogar bereit gewesen durchnäst durch Matsch zu wandern um diese fabelhaften Gesteinsgebilde zu erblicken, aber der Park macht bei so einem Wetter nicht auf! Er befindet sich auf einer spärlich bewachsenen Hochebene und so bilden die Besucher den belibtesten Punkt für einen Blitzschlag. Deshalb bleibt der Park zu. Am Horizont bildete sich aber bereits ein etwas hellerer Streifen, so dass wir nach Ponta Grossa gefahren sind um dort was zu essen und auf besseres Wetter zu hoffen. Annika und Wolfgang haben in ihrem Führer ein tolles Restaurant gefunden und haben uns dort eingeladen. Ich schreibe hier nichts über Ponta Grossa, weil es nicht berichtenswertes darüber zu schreiben gibt. Es finden sich noch nicht einmal gescheite Links. Aber
sucht selber. Das Wetter wurde nicht besser, also beschlossen Mari und ich nach Floripa zurückzufahren. Wolfgang und Annika wollten nach Curitiba zurück um das Oskar Niemayer Museum zu besuchen.
Ich werde wohl Vila Velha nie sehen!
War dennoch ein netter Ausflug und Lorenzo hat es auch genossen.